Bauerndiplom

Bauerndiplom - JT1 - JT2 - JT3 - JT4 - JT5 - JT6 - JT7 - JT8 -JT-Übungen - kleine Regelkunde -
Bauerndiplom
Schach macht Spass. Beinahe unendliche Zugmöglichkeiten fordern unsere Kreativität. die Konzentrationsmöglichkeit und - man mag es kaum glauben - auch die Geselligkeit. Sport in der Gemeinschaft ist doch am Schönsten!

Beschreibung
An acht festen Terminen werden insgesamt 4 Trainer verschiedene Themen näherbringen. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt.
Den fast gänzlichen Neuling wird es mit den Regeln vertraut machen, dem Anfänger wird es eventuelle Regelunklarheiten beseitigen helfen und dem schon etwas Fortgeschrittenen viele Anregungen geben.

Termine
Es folgt noch die Prüfung am
19.12.2003: Das Bauerndiplom, um 19.15 Uhr!

JT1 am 12.09.2003: Schachbrett, Figuren, König, Dame, Das Schlagen, Angriff und Schach
Zehn tapfere Schachkämpfer erlebten die erste Stunde des Jugendtrainings zum Erlangen des Bauerndiploms. Mit etwas Theorie, etwas Praxis vorne und einer Übung am Ende waren die 45 Minuten gut gefüllt.
Ich hoffe sehr, dass es allen Spass gemacht habt und Ihr noch fleissig zu Hause übt!
Bis Freitag mit den Themen: "Der Turm, Decken & Tauschen, Die Notation"

JT2 am 19.09.2003: Der Turm, Decken & Tauschen, Die Notation
ELF kleine Kämpferlein absolvierten in 45 Minuten volles Programm über oben genannte Themen. Eine Wiederholung der letzten Stunde war obligatorisch. Am Demobrett wurden viele Probleme rund um das einfache Mattsetzen gelöst. Am Ende eine kleine Exkursion für die Notation.
Am Ende gab es eine Hausaufgabe, die jeder bitte bis zum nächsten Mal gelöst mitbringen sollte! Ach ja - da gibt's ja immer noch weiter Futter zum Jugendtraining 1.

JT3 am 26.09.2003: Der Läufer
Im Vordergrund stand der Läufer, der mit vielfältigen Möglichkeiten das Brett - insbesondere als Paar - beherrschen kann. Diese sogenannte Leichtfigur konnte auch zusammen mit Turm und Dame zu leichten bis mittelschweren Problemen am Demobrett führen, deren Lösung nicht immer leicht zu finden war. Dieses nicht ganz so einfache Thema brachte den anwesenden 13 Kindern unser erstes Brett Oskar bei.


JT4 am 10.10.2003: Der Springer
Der Springer ist eine wichtige und komplizierte Figur. Durch sein Springen auf dem Feld, kann er über die Bauern hinweg"hüpfen". Am Rande, bringt er Kummer und Schande, aber in der Mitte, entfaltet er seine richtige Kraft. Roland zeigte, zu was der Springer in der Lage ist. Die für den Gegner gefährliche Springergabel, das Familienschach. Kennt Ihr noch die Diagramme? Versucht mal einen Aufbau hinzubekommen, wo Schwarz oder Weiss im nächsten Zug diese gefährliche "Gabel" anwendet und Ihr Euren Gegner damit "verspeist".
Als Abschluss war das ewige Schach an der Reihe. Dem Gegner droht einzügiges Matt, hätte er nicht seinen Turm und den Springer richtig platziert und so den "ewiges Schach" zu bieten. Baut Euch diese Stellung auf und schaut Euch an, wie der Gegner dem einzügigen Matt entgehen kann.

JT5 am 14.11.2003: Die Bauern, Das Schlagen, Bauernkette, Umwandlung, Freibauer
Das heutige Training stand im Zeichen der Bauern. Welche Möglichkeiten hat ein Bauer zu Schlagen? Was heisst Bauernkette? Hierbei zeigte Oskar unseren Diplomern wie so eine Kette von schräg zueinander stehenden Bauern zustande kommt. Er zeigte, ob es gut oder schlecht ist, wenn durch das Schlagen von Bauern zwei Bauern hintereinandern stehen. Wie hiess es doch gleich?? Genau, Doppelbauer! Und wenn es einem gelingt keinen "Gegenüber zu haben", der ihn schlagen kann, dann kann dieser Freibauer einen "Durchmarsch" starten und auf der Grundlinie sich umwandeln. Ihr erinnert Euch doch alle noch, oder? Wenn nicht, schaut doch noch einmal nach und macht die Hausaufgaben. Wie heisst es doch: Die Bauern sind die Seele des Spiels. Das heisst: ganz wichtig!!! Viel Spass beim Üben.

Unsere Diplomer Unsere Diplomer, Teil 2 Oskar und die Bauern Lehrbuchhaft :-)

JT6 am 28.11.2003: Das Schlagen "en passant", Wert der Figuren
Text folgt!


JT7 am 12.12.2003: Die Rochade, Das Remis, Berührt – geführt!
Wir sprachen heute über die beiden Möglichkeiten, den König in Sicherheit zu bringen und gleichzeitig den Turm zu entwickeln. Die kurze und die lange Rochade! Ihr erinnert Euch doch, dass man den König nicht durch ein bedrohtes Feld ziehen darf?! Zum Abschluss gab es noch kurz ein paar Hinweise zum Remis, der Punkteteilung, der Aufgabe (das wollen wir ja eh nicht!) und dann die Regel "Berührt - geführt!". Ich hoffe sehr, dass Ihr vor allem bei den Remisarten Euch noch sehr gut an das Beispiel erinnert, welches Euch grosse Probleme bereitete! Denn ein Patt als Rettung ist doch besser als die Niederlage, oder?!

JT8 am 19.12.2003: Prüfung!
Einen ganz herzlichen Glückwunsch an die Absolventen des Bauerndiploms! Alle Teilnehmer des Tests (leider waren nicht alle Teilnehmer des Jugendtrainings anwesend) haben das Diplom geschafft. Diverse kleine Hänger sind zwar immer drin, aber dafür sind wir ja da, um Unklarheiten zu beseitigen. Mit dem Erreichen dieses Diploms seid Ihr gemäß DSB (Deutscher Schachbund) in der Lage, Schachpartien ohne unwissentliche Regelverstöße zu spielen.
Die Diplomanden (alph. Sortierung):
Gauss,Benedikt
Gauss,Sebastian
Geisenberger,Philipp
Guajioty,Vincent
Günzler,Philipp
Knauthe,Volker
Löbner,Sascha
Weissmann,Tim
Wolff,Julian
Wütschner,Christoph
Das weitere Jugendtraining besteht zu Beginn des Jahres 2004 eher aus der Praxis des Schach-spielens. Für Eure weitere schachliche Zukunft wünschen das Jugendtrainingsteam und natürlich alle Mitglieder des SC Sulzbach alles Gute und vor allem viel Spaß!

Hausaufgaben
Es werden Anwesenheiten geprüft sowie Aufgaben für zu Hause mitgegeben, die bis zum nächsten Training in schriftlicher Form mitzubringen sind (beides Voraussetzung für die Prüfung). Ein mündliches Vortragen der Erkenntnisse ist zweckmäßig. Dies dient zum reibungslosen Ablauf und erfolgreichen Bestehen der Prüfung am letzten Trainingstag.
Zu beachten ist, daß die gestellten Hausaufgaben auch in Etwa den Schweregrad der Prüfung zum Bauerndiplom entsprechen. Das Team bittet also um genaue Lösung der gestellten Aufgaben. Vielleicht am nächsten Tag die Aufgaben einfach nachkontrollieren oder mit Kumpels zusammen lösen

1.Übungsstunde
Hausaufgaben 1
(28kb); Zweite Aufgabenblatt: Schreibt die Feldbezeichnung in das Feld hinein (a1, a2,...)

Aufgabe zur ersten Übungsstunde:
wie setzt Schwarz am Zug den Weissen am schnellsten Schach matt?
Schwarzer König c3, Dame auf c2
Weißer König e5

 

2.Übungsstunde
Hausaufgaben 2 (19kb)

3.Übungsstunde
Hausaufgaben 3 (104kb)

4.Übungsstunde
Hausaufgaben 4 (250kb)

5.Übungsstunde
Hausaufgaben 5 (27kb)

6.Übungsstunde
Hausaufgaben 6 (27kb)

7.Übungsstunde
Hausaufgaben 7 (50kb)



kleine Regel(verhaltens)kunde:

1. In der Regel startet das Jugendtraining 19:15 und endet etwa 20 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt finden die sogenannten "Erwachsenen-Turniere" statt, bei denen aber auch Jugendliche teilnehmen können, eben je nach Turnier.
2. Während des Trainings ist ein Verhalten - wie auch in der Schule gefordert - zu zeigen, das dem jeweiligen Trainingsleiter verdeutlicht, daß die Jugendlichen Interesse am Schachspiel haben. Herumtoben ist schlicht nicht erlaubt.
3. Dieses geforderte Verhalten ist auch nach 20 Uhr einzuhalten. Das zum Thema Rücksicht auf andere Schachspieler.
4. Falls weitere Vereinsmitglieder feststellen sollten, daß eine gewisse Unruhe zwischen (oder durch) die Jugendlichen aufkommt, bitte ich um Beschäftigungsmaßnahmen (=Schach spielen), bis entweder die Eltern abholen oder bis der Turnierleiter das entsprechende Turnier organisiert hat.

So, genug geschrieben. Ich glaube, das reicht. Euer Turnierleiter Thomas.